Konzertprogramm

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23.09.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

23.09.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

28.09.2021 20:00 | | Gastspiel

Gastspiel in Bad Wörishofen

"Pianissimo!" Zwei Schwestern im Dialog.
Das Georgische Kammerorchester gastiert im Rahmen des "Festivals der Nationen" in Bad Wörisheim. Zusammen mit den Solisten Khatia und Gvanza Buniatishvili sowie dem Nachwuchstalent Raphael Nussbaumer werden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert aufgeführt.

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für zwei Klaviere und Orchester in Es-dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 in C-dur "Jupiter"
Franz Schubert: „Rondo brillant“ für Violine und Klavier in h-Moll (Bearbeitung für Streichorchester)

Khatia und Gvanza Buniatishvili, Klavier
Raphael Nussbaumer, Violine
Ruben Gazarian, Leitung

14.10.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

14.10.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

19.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

19.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

20.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

20.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

21.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

21.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

11.11.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

11.11.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

11.11.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

27.11.2021 19:00 | Ort wird noch bekannt gegeben | Sonderkonzert

Georgischer Abend

Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung laden die Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. zu ihrem Georgischen Abend ein. Die Georgischen Abende sind im kulturellen Leben von Ingolstadt Veranstaltungen mit einer außergewöhnlichen Tradition. Über Jahre haben sie sich zu Treffpunkten von und für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber mit einer Atmosphäre freundschaftlicher Verbundenheit zu den Georgiern entwickelt. Nach dem einstündigen Konzert gibt es Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch. Ob ein Buffet mit georgischen Speisen wieder einen Einblick in die kulinarische Kultur geben kann und damit Eindrücke von der Gastfreundschaft unserer georgischen Freundinnen und Freunde möglich sein werden, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Mitglieder der Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. werden schriftlich zu diesem Abend eingeladen. Interessierte erhalten Informationen unter: info@freundeskreis-gko.de

02.12.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung

02.12.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung

02.12.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung