Konzerte

Das Georgische Kammerorchester Ingolstadt spielt wieder

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26.06.2021 18:00 | Ort wird noch bekannt gegeben | Sonderkonzert

Konzert für Freunde ABGESAGT!

Zum 20. Mal veranstalten die Freunde des Georgischen Kammerorchesters e. V. ihr Konzert für Freunde, eine „Musikalische Soiree“ der besonderen Art. Sei es nun der Ort oder das Programm, die Soiree ist immer ein außergewöhnliches Konzert. Der neue Vorstand des Vereins hat sich für 2021 etwas Neues, Eindrucksvolles einfallen lassen. Es wird ein unvergesslicher Abend des Hörens und Erlebens sein. Die Mitglieder des Freundeskreises des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und alle, die Mitglied des Freundeskreises werden möchten, können sich auf eine musikalische Abendgesellschaft mit und unter Freundinnen und Freunden freuen. Die Mitglieder der Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. werden schriftlich zu diesem Abend eingeladen. Interessierte erhalten Informationen unter: info@freundeskreis-gko.de

01.07.2021 18:00 | Turm Triva Ingolstadt | Sonderkonzert

Audi Sommerkonzerte

Seit 1990 haben sich die Audi Sommerkonzerte zu einer festen Größe in der Klassiklandschaft etabliert. Von Beginn an gehört das Georgische Kammerorchester Ingolstadt zum festen Bestandteil dieser Veranstaltungsreihe. In dieser Saison wird das Ensemble gemeinsam mit dem Mandolinisten Avi Avital ein Konzert im Rahmen des Festivals mitgestalten.

Antonio Vivaldi: Die Vier Jahreszeiten, op. 8

Avi Avital: Mandoline und Leitung

03.07.2021 20:30 | Klenzepark Ingolstadt | Sonderkonzert

Audi Klassik Open Air

Auch 2021 wird das Georgische Kammerorchester Ingolstadt wieder ein Konzert beim Audi Klassik Open Air im Rahmen der Audi Sommerkonzerte mitgestalten. Seit vielen Jahren gehören diese Konzerte zum festen Bestandteil des Festivals und bedeuten Genuss pur unter freiem Himmel im Ingolstädter Klenzepark. Das aus dem Jahr 2020 verschobene Konzert verspricht einen stimmungsvollen und unvergesslichen Konzertabend für Sie. Nähere Informationen zu den einzelnen Konzertterminen der Audi Sommerkonzerte erhalten Sie frühzeitig unter: www.sommerkonzerte.de

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 70 D-Dur
Sergei Prokofiev: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur, op. 26

Giorgi Gigashvili: Klavier
Ruben Gazarian: Leitung

24.07.2021 17:00 | Alf Lechner "Skulpturenpark" in Obereichstätt | Familienkonzert

Familienkonzert Eichstätt

Familien-WANDEL-Konzert für Groß und Klein

2020 veranstaltete das Georgische Kammerorchester Ingolstadt erstmals ein Familien- WANDEL-Konzert im „Alf Lechner Skulpturenpark“ in Obereichstätt. Nachdem das Format beim Publikum großen Zuspruch fand, findet es in dieser Saison seine Fortsetzung. Hierbei können Klein und Groß in einem alten Steinbruch nicht nur der Musik des Orchesters lauschen, sondern auch Alf Lechners monumentale Kunstwerke bestaunen.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der dortigen Ausstellungshalle statt.

Bertrant Chatenet: Hornist
Olivier Tardy: Dirigent

30.07.2021 20:30 | Turm Baur | Abonnementkonzert

Open Air 2

In der Regel gibt es vier Jahreszeiten. Beim heutigen Open- Air-Konzert erklingen „Acht Jahreszeiten“, denn: Die „Vier Jahreszeiten“ des Barock-Meisters Antonio Vivaldi werden mit denen des Tango-Königs Astor Piazzolla gekoppelt. Hinter den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi verbergen sich vier Konzerte für Violine und Streicher, die sich im „Il cimento dell‘ armonia e dell‘ invenzione“ finden. Diese Sammlung umfasst insgesamt 12 Violinkonzerte aus den Jahren 1700 bis 1721. Dem selbstbewusst als „ Höhepunkt in Harmonie und Erfindung“ angekündigten Reigen werden die „Vier Jahreszeiten“ gerecht. Hier wird die barocke Affektenlehre in Vollendung verlebendigt, stilgerecht gestaltet von Rosanne Philippens auf der „ Barrere“-Stradivari von 1727. Dafür stehen die Imitationen von Vogelgezwitscher im „ Frühling“, die qualvoll lähmende Hitze im „Sommer“, das derbe Erntedank- Fest im „Herbst“ und die klirrende Kälte im „Winter“. Die „ Pastorale“ Beethovens findet bei Vivaldi eine gewichtige Vorarbeit. Für Piazzolla sind die „ Vier Jahreszeiten“ hingegen vor allem innere Stimmungsbilder. Seine „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ beziehen sich konkret auf die Einwohner von Buenos Aires, ein Pendant der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, also aus der Südhalbkugel. Dort verlaufen die Jahreszeiten bekanntlich andersrum. Die vier Tangos sind zwischen 1965 und 1970 entstanden und vereinen die Klangwelt Argentiniens mit Elementen des europäischen Barock.

8 Jahreszeiten VIVALDI meets PIAZZOLLA
Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Astor Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Rosanne Philippens: Violine
Ariel Zuckermann: Leitung

31.07.2021 20:30 | Turm Baur | Abonnementkonzert

Open Air 2

In der Regel gibt es vier Jahreszeiten. Beim heutigen Open- Air-Konzert erklingen „Acht Jahreszeiten“, denn: Die „Vier Jahreszeiten“ des Barock-Meisters Antonio Vivaldi werden mit denen des Tango-Königs Astor Piazzolla gekoppelt. Hinter den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi verbergen sich vier Konzerte für Violine und Streicher, die sich im „Il cimento dell‘ armonia e dell‘ invenzione“ finden. Diese Sammlung umfasst insgesamt 12 Violinkonzerte aus den Jahren 1700 bis 1721. Dem selbstbewusst als „ Höhepunkt in Harmonie und Erfindung“ angekündigten Reigen werden die „Vier Jahreszeiten“ gerecht. Hier wird die barocke Affektenlehre in Vollendung verlebendigt, stilgerecht gestaltet von Rosanne Philippens auf der „ Barrere“-Stradivari von 1727. Dafür stehen die Imitationen von Vogelgezwitscher im „ Frühling“, die qualvoll lähmende Hitze im „Sommer“, das derbe Erntedank- Fest im „Herbst“ und die klirrende Kälte im „Winter“. Die „ Pastorale“ Beethovens findet bei Vivaldi eine gewichtige Vorarbeit. Für Piazzolla sind die „ Vier Jahreszeiten“ hingegen vor allem innere Stimmungsbilder. Seine „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ beziehen sich konkret auf die Einwohner von Buenos Aires, ein Pendant der „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi, also aus der Südhalbkugel. Dort verlaufen die Jahreszeiten bekanntlich andersrum. Die vier Tangos sind zwischen 1965 und 1970 entstanden und vereinen die Klangwelt Argentiniens mit Elementen des europäischen Barock.

8 Jahreszeiten VIVALDI meets PIAZZOLLA
Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten
Astor Piazzolla: Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires

Rosanne Philippens: Violine
Ariel Zuckermann: Leitung

23.09.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

23.09.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

23.09.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

7. Abonnementkonzert

Als Violinist und Dirigent, Gründungsmitglied des Cherubini- Quartetts und Pädagoge sowie dramaturgischer Neudenker prägt Christoph Poppen das Musikleben. Beim GKO präsentiert er sich mit dem aus Ungarn stammenden, in Karlsruhe lehrenden Cellisten László Fenyö. Gemeinsam ergründen sie zwei Konzert-Werke aus Barock und Postmoderne. So kommt von Antonio Vivaldi das Cellokonzert Nr. 27 h-Moll RV 424 zu Gehör, dem Erfinder des dreisätzigen, kontrastreichen Instrumentalkonzerts. Um 1729 entstanden, kostet Vivaldi auch in diesem Werk die von ihm erfundene, kontrastreiche, dreisätzige Konzertform mit zwei schnellen Ecksätzen kunstvoll aus: samt kühne, quicklebendiger Rhythmik und Metrik. Für Aulis Sallinen ist hingegen die Intertextualität und das Zitathafte ein besonderer Ausdruck der Postmoderne. Seine „ Chamber Music III” op. 58 für Cello und Streicher von 1985/86 bezeichnet er konkret als „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“. Mit diesem ironischen Wortspiel verweist der 1935 geborene Komponist aus Finnland auf Richard Strauss, der die beiden Tonpoeme „Don Juan“ und „Don Quixote“ geschaffen hat. Diese Werke werden nicht direkt zitiert, sondern geistern als assoziative „Allusion“ durch die Takte: frech gewürzt mit vielen Pop- und Klassik-Klischees. Zwei von insgesamt zwölf Streichersinfonien aus der frühen Schaffenszeit von Felix Mendelssohn Bartholdy runden den Abend ab. Für seine Mendelssohn-Sicht ist Christoph Poppen sehr geschätzt.

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 10 h-Moll für Streichorchester
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll RV 424
Aulis Sallinen: Chamber Music III op. 58 „The Nocturnal Dances of Don Juanquixote“ für Violoncello und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 7 d-Moll für Streichorchester

László Fenyö: Violoncello
Christoph Poppen: Leitung

10.10.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Familienkonzert

3. Familienkonzert

„Einmal um die Welt getanzt“

Kommt mit uns auf eine musikalische Reise...

...und lasst euch vom allseits bekannten KiKa-Moderator Juri Tetzlaff in Länder aus nah und fern entführen. Zum ersten Mal mit dabei sind die Mädchen der Rhythmischen Sportgymnastik des TV 1861 Ingolstadt, die uns mit ihrer Eleganz und Akrobatik verzaubern werden.

Juri Tetzlaff: Moderation
Clemens Mohr: Leitung
Georgisches Kammerorchester Ingolstadt FEAT.

Rhythmische Sportgymnastik des TV 1861 Ingolstadt

14.10.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

14.10.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

14.10.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

8. Abonnementkonzert

Er zählt längst zu den „ganz Großen“. Sein Spiel wird gemeinhin als „untadelig, rasant und mitreißend perkussiv“ beschrieben. Mit diesem Profil kommt Kolja Blacher nach Ingolstadt, um sich gemeinsam mit dem GKO zu präsentieren. Das tut er nicht nur als Violinist, sondern auch als musikalischer Leiter. Mit „Prayer“ von Noam Sheriff aus dem Jahr 1983 hat Kolja Blacher ein Werk im Gepäck, das mit seiner Familie verbunden ist. So war der 2018 verstorbene Komponist und Dirigent aus Israel ein Schüler von seinem Vater Boris Blacher. Dagegen steht das Violinkonzert in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy bis heute im Schatten des späteren berühmten Violinkonzerts in e-Moll op. 64. Es ist ein Frühwerk, das Mendelssohn 1822 mit 13 Jahren in seinem Elternhaus in Berlin geschaffen hat. Die Konzerte in gleicher Tonart von Johann Sebastian Bach sowie sein Geigenlehrer Eduard Rietz sind die Quellen der Inspiration, samt einem kräftigen Schuss Sturm und Drang. Dafür stehen nicht zuletzt die rastlose Motorik und toccatahaften Passagen. Das Werk ist in zwei Versionen überliefert: eine frühe Fassung mit zwei Sätzen und eine endgültige mit drei Sätzen. Auf den rhythmisch markanten Kopfsatz folgt ein lyrisch-kantables Andante sowie ein gavottehaftes Finalrondo: hochvirtuos im Stil eines Louis Spohr und nobel wie Mozart. Mit dessen berühmter Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 klingt das Gastspiel von Kolja Blacher aus.

Noam Sheriff: „Prayers“ für Streichorchester
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Kolja Blacher: Violine und Leitung

19.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

19.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

20.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

20.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

21.10.2021 09:00 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

21.10.2021 10:15 | Veranstaltungsraum Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (Rathausplatz 6) | Angebote für Kindergärten

2. Piccolokonzert

Seid mit dabei, wenn unsere fantastische Moderatorin Martina Silvester euch viele spannende Geschichten über das Abenteuer Musik erzählt. Sie entführt euch in die Welt der Streichorchestermusik und erklärt allerhand Wissenswertes zu den Streichinstrumenten.

Martina Silvester: Moderation & Konzept

11.11.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

11.11.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

11.11.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

9. Abonnementkonzert

Als führende Pianistin und Pädagogin genießt Elisso Virsaladze einen exzellenten Ruf. Mit berühmten Musikern wie Swjatoslaw Richter, Mstislaw Rostropowitsch, Natalia Gutman oder Juri Baschmet hat sie konzertiert. Sie selbst wurde zumal für Robert Schumann oder Frédéric Chopin gefeiert. In Ingolstadt ist sie mit dem Klavierkonzert Nr. 15 B-Dur KV 450 zu erleben. Im März 1784 entstanden, zählte Wolfgang Amadeus Mozart dieses Werk zu den „ Concerten, welche schwizen machen“. Für Elisso Virsaladze ist das kein Problem, weil sie über eine stupende Technik und noble Empathie verfügt. Sonst aber werden hier gerade die Bläserstimmen unerhört gleichberechtigt geführt. Zuvor beginnt der Abend mit einem georgischen Komponisten, um den sich das GKO zeitlebens besonders verdient gemacht hat: Sulchan Nassidse. In der Sowjetunion eine einflussreiche Prominenz, hat das GKO die Werke des 1996 in Tiflis verstorbenen Komponisten verstärkt im Westen propagiert. Davon zeugt nicht zuletzt die Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester. Dieses Werk hat das GKO gleich zweimal eingespielt, nämlich 2004 unter Markus Poschner und 2011 unter Ariel Zuckermann. Reiche Klangfarben, bunte Folklore, markante Rhythmik und warmes Pathos: Dieses Profil prägt auch die populäre Kammersinfonie von 1969. Die Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine de France“ von Joseph Haydn von 1785/86 rundet den Abend ab. Sie trägt den Beinamen, weil Marie Antoinette, die Frau Ludwigs XVI., von dem Werk begeistert gewesen sein soll.

Sulchan Nassidse: Kammersinfonie Nr. 3 für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr.15 B-Dur KV 450
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“

Elisso Virsaladze: Klavier
Ariel Zuckermann: Leitung

27.11.2021 19:00 | Ort wird noch bekannt gegeben | Sonderkonzert

Georgischer Abend

Im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung laden die Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. zu ihrem Georgischen Abend ein. Die Georgischen Abende sind im kulturellen Leben von Ingolstadt Veranstaltungen mit einer außergewöhnlichen Tradition. Über Jahre haben sie sich zu Treffpunkten von und für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber mit einer Atmosphäre freundschaftlicher Verbundenheit zu den Georgiern entwickelt. Nach dem einstündigen Konzert gibt es Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch. Ob ein Buffet mit georgischen Speisen wieder einen Einblick in die kulinarische Kultur geben kann und damit Eindrücke von der Gastfreundschaft unserer georgischen Freundinnen und Freunde möglich sein werden, wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Mitglieder der Freunde des Georgischen Kammerorchesters e.V. werden schriftlich zu diesem Abend eingeladen. Interessierte erhalten Informationen unter: info@freundeskreis-gko.de

02.12.2021 11:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung

02.12.2021 17:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung

02.12.2021 20:00 | Festsaal Ingolstadt | Abonnementkonzert

10. Abonnementkonzert

Mit Benjamin Schmid und Amihai Grosz präsentieren sich zwei Solisten, die längst zu den Großen der Klassik-Szene zählen. Wo Benjamin Schmid mit „nobler Eleganz“ und „kraftvoller Klangrede“ von sich reden macht, besticht Amihai Grosz mit einem rund-sonoren, kernig-warmen Ton. Das hat der Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker und Musiker des Jerusalem String Quartet von seiner Lehrmeisterin Tabea Zimmermann. Diese Profile vereinen sich zu einer echten Doppelkraft, wenn beide mit dem GKO unter Ariel Zuckermann die „Sinfonia concertante“ KV 364 mit Violine und Viola von Mozart gestalten. In dem Werk von 1779 muss die Bratsche einen Halbton höher gestimmt werden, womit sie sich der Brillanz der Violine annähert. Noch dazu sind im Orchester die Bratschen- Stimmen geteilt, um die tiefen Register auszukosten. Ein vielfarbenes Meisterwerk mit allerhöchsten Ansprüchen an die Solisten. Zuvor erklingt „L’Eloignement“ für Streichorchester von Qigang Chen. Der französisch-chinesische Messiaen-Schüler reflektiert hier 2003 Trennung und Distanz, in Corona-Zeiten eine neue, ungeahnte Aktualität. Rein musikalisch gehen asiatische Ästhetik und europäisches Formdenken eine Synthese ein, um zudem ein chinesisches Liebeslied schicksalhaft durchzuführen. Das berührt die Sinfonie Nr. 49 „La Passione“ von Joseph Haydn, die – in der Passionstonart f-Moll – die Leidensrhetorik reflektiert.

Qigang Chen: L’Éloignement für Streichorchester
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 364
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll „La Passione“

Benjamin Schmid: Violine
Amihai Grosz: Viola
Ariel Zuckermann: Leitung